Im Sachunterricht haben wir uns mit dem Thema „Bionik“ beschäftigt. Dabei haben wir gelernt, dass Bioniker:innen tolle Phänomene aus der Natur für uns Menschen nutzbar machen. Der Lotuseffekt, den man übrigens auch an Kohlblättern beobachten kann, hat zur Entwicklung einer speziellen schmutzabweisenden Wandfarbe geführt und findet auch bei Kleidung Anwendung.

Eine bionische Erfindung beginnt manchmal einfach durch das Beobachten der Natur. Hier kann man viel Spannendes entdecken, zum Beispiel das Mundwerkezug eines Käfers. Dann überlegt man sich, wie und warum dieses Mundwerkezeug eigentlich so gut funktioniert. Im letzten Schritt versucht man dann ein Werkzeug für die Werkzeugkiste nachzubauen.

Es ist auch möglich, dass man als Bioniker:in ein technisches Problem lösen soll: Z. B wie Menschen oder Roboter an glatten Oberflächen hochlaufen könnten. Bioniker:innen schauen sich dann nach einem Vorbild in der Natur um (z.B. beim Gecko) und finden heraus, wie es dort funktioniert. Anschließend entwickeln sie dann eine bionische Erfindung, die dieses Prinzip der Natur nutzt.

Wir haben uns eigene Forscherthemen zur Bionik gewählt und diese anhand eines Plakates oder einer digitalen Präsentation den anderen Kindern erklärt. Dabei haben wir zuerst das Phänomen aus der Natur beschrieben, die Funktionsweise mit Hilfe von Abbildungen erklärt und die Anwendung in der Technik erläutert. Einige Kinder haben sogar Modelle mitgebracht, die die Funktionsweise besser erklären.

Wir haben festgestellt, dass sehr viele Erfindungen des Menschen aus der Natur abgeguckt worden sind und dass die Natur noch sehr viele Ideen für neue bionische Erfindungen für uns bereithält.